SPD besuchte Imkerverein Kalthof - Kooperation mit der Grundschule angeregt
Ratsfraktion
Den einzig verbliebenen Imkerverein im gesamten Stadtgebiet besuchte eine Delegation der SPD und informierte sich über die Arbeit der Hobby-Imker. So erfuhren die Sozialdemokraten vom
Vorsitzenden des Imkervereins Kalthof, Norbert Pusch, dass sich insgesamt 36 Mitglieder um 153 Bienenvölker kümmern. Im gesamten Kreisgebiet gibt es insgesamt elf Vereine mit 435 Imkern und
2505 Bienenvölkern. Eines der Bienenvölker ist unweit der Grundschule Kalthof beheimatet und konnte näher inspiziert werden.
"Ich war positiv überrascht, wie ruhig und friedlich die Bienen
geblieben sind. Wir konnten die Bienenwaben eingehend betrachten und haben viel gelernt", so der SPD-Fraktionsvorsitzende, Dimitrios Axourgos. Etwa darüber, dass die jeweiligen Bienenköniginnen
einen großen Einfluss darauf haben, ob das eigene Volk aggressiv reagiert. Groß war die Freude bei Axourgos, der Parteivorsitzenden Eva Kitz und dem Ratsherren Thomas Bickert, aber auch bei
Norbert Pusch selbst, als sich eine (friedliche) Bienenkönigin blicken ließ und man deutliche Unterschiede zu den übrigen Artgenossen ausmachen konnte. Kein alltägliches
Ereignis.
Die Sozialdemokraten regten an, dass auch die örtliche
Europagrundschule Kalthof von der Arbeit der Imker profitieren sollte. "Kalthof bietet unter anderem mit dem Stiftungshof, dem Baarbach und dem Imkerverein ideale Bedingungen, um die Natur vor
der Schultür zu erleben. Wir sind sehr froh, dass die Imker unseren Vorschlag unterstützen und sich eine Kooperation mit der Grundschule vorstellen können", so Dimitrios Axourgos, der hierber mit
dem Förderverein der Grundschule ins Gespräch kommen möchte. Abgerundet wurde die Besichtigung mit Informationen zur Honigproduktion. In Kalthof selbst entsteht aufgrund der Örtlichkeiten eher
heller Honig, der bei einigen Sozialdemokraten bald in den heimischen Regalen wiederzufinden sein dürfte.
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