Die SPD-Fraktion beantragt daher, die bereits veranschlagten Finanzmittel wie folgt neu zu beschließen:
1. Der Sportausschuss hat bereits Gelder für die Instandsetzung der Tribüne am Hembergstadionzur Verfügung gestellt und beschlossen, dass der Standort Hemberg erhalten bleibt. Damit einhergehen Investitionen in das
Stadion auch in den kommenden Jahren. Deshalb beantragen wir die Bereitstellung von zusätzlichen 275.000 Euro für
weitere Sanierungsmaßnahmen am Stadion.
2. Die Sportschützenabteilung der Schützenbruderschaft St. Sebastian
Sümmern beantragt die finanzielle Förderung einer elektronischen Schießanlage mit 10 Ständen. Diese neue Anlage kann als Zentrum auch von anderen Vereinen genutzt werden und
bedeutet eine deutliche Aufwertung des Sportschießens in Iserlohn. Die Kosten belaufen sich lt. Antrag auf ca. 40.000 Euro. Der Verein ist dazu bereit, eigene Mittel für diese Maßnahme
einzusetzen, so dass eine städtische Investition von 25.000 Euro nötig wäre.
3. Der TV Lössel bittet um das Anbringen einer Überdachung an der
Albert-Schweitzer-Turnhalle, um hier Besucher vor dem Regen zu schützen, wenn diese auf die Öffnung der Turnhalle warten müssen. Der Ansatz von 10.000 Euro ist vom Kommunalen Immobilienmanagement für dieses Jahr nicht übernommen worden und könnte nunmehr finanziert werden.
4. Erfreulicherweise ist der Tennisclub Iserlohn in die 2.
Bundesliga aufgestiegen. Nunmehr ist allerdings vom Verband die Bereitstellung von Anzeigetafeln während der Spieltage und Zuschauerplätze auf der Anlage vorgeschrieben worden. Der Verein hat
in einem Brief deutlich gemacht, dass er diese Investition nicht ohne Unterstützung stemmen kann. Daher sollten 7.000
Eurozur Verfügung gestellt werden.
5. Der SSV Kalthof bittet um die Bereitstellung
von 1.000 Euro für Verbesserungen an der Tribüne. Hier kommt es immer wieder zu Beschwerden, da weder seitlich noch
an der Rückwand ein Windschutz vorhanden ist. Der Verein würde die nötigen Umbaumaßnahmen in Eigenregie leisten.
Durch diese Maßnahmen können erforderliche Investitionen verschiedener Vereine durchgeführt werden, ohne den Haushalt zusätzlich zu belasten. Im Gegenteil würde durch die Investition in das
Hembergstadion in der mittelfristigen Finanzplanung Geld eingespart. Hinzu kommt, dass die 60.000 Euro, die für das
Vereinsheim des SC Hennen zusätzlich bereitgestellt werden mussten, mit der Summe von 378.000 Euro verrechnet werden
und somit der Haushalt entlastet würde.
Mit freundlichen Grüßen
Dimitrios Axourgos
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