Den überraschenden und kurzfristigen Vorschlag der Iserlohner CDU Fraktion, die 2.Gesamt- schule an der Alexanderhöhe zu errichten, hat die Iserlohner SPD Fraktion aus guten Gründen abgelehnt.
Ratsfraktion
Den überraschenden und kurzfristigen Vorschlag der Iserlohner CDU Fraktion, die 2.Gesamt- schule an der Alexanderhöhe zu errichten, hat die Iserlohner SPD Fraktion aus guten Gründen abgelehnt.
Die Entscheidung, die 2. Gesamtschule am Seilersee zu errichten, stellt für die SPD Fraktion keinen Kompromiss dar. "Wir sind überzeugt davon, dass die Schule am Seilersee sehr gut platziert
ist“, so der Fraktionsvorsitzende Dimitrios Axourgos. "Wir haben uns aus gutem Grund für den Standort Seilersee entschieden. Die Schule liegt an einer zentralen Stelle im Stadtgebiet.
Sportangebote sind in direkter Nachbarschaft. Die verkehrstechnischen Befürchtungen der Anwohner müssen natürlich ernst genommen werden, lassen sich aber durch ein gutes Konzept und eine
breite Beteiligung sicherlich entkräften."
Für die SPD Fraktion ist es wichtig, nun endlich einen Schritt weiterzukommen und die Schule bei der Erstellung ihres pädagogischen Konzeptes sinnvoll zu begleiten. Die Standortfrage ist
abgeschlossen, jetzt ist es dringend erforderlich, das Versprechen an die Lehrerschaft, Eltern und Schüler einzuhalten, dass die Schule zum Schuljahr 2018/2019 umziehen kann. Nach der
schwierigen und jahrelang strittigen Auseinandersetzung mit der CDU Fraktion sind wir jetzt für einen zügigen und guten Start am Seilersee verantwortlich, alles andere wäre erneut
verschwendete Zeit und Energie.
Unabhängig davon, dass es nicht belegbar ist, an der Alexanderhöhe in der unmittelbaren Nachbarschaft nur auf Gegenliebe zu stoßen und darüber hinaus das Projekt deutlich höhere Kosten
verursachen würde, ist es weder für die Schüler noch für die provisorisch zusammengelegten Schulen im Wiesengrund zumutbar, weitere Verzögerungen hinzunehmen. Dafür besteht nach Meinung
der SPD Fraktion auch überhaupt keine Notwendigkeit. "Die Anmeldezahlen an der 2. Gesamtschule freuen uns und bestätigen unsere Politik und die Arbeit der Schule. Daran wollen wir
solide weiter arbeiten", so Axourgos abschließend.

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