Begründung:
Sowohl die Vergangenheit als auch die heutige Situation zeigen einen stetigen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. U. a. führt der aktuelle Flüchtlingszustrom zu einem weiteren Druck im
Wohnungssegment der niedrigen bis mittleren Wohnungsausstattungen und kleineren Wohnungsgrößen (z.B. 35 bis 50 qm Wohnfläche). Aber auch für andere Menschen, wie etwa Hartz-IV-Empfänger, wird
der Wohnraum in Iserlohn immer knapper.
Um dieser Knappheit entgegen wirken zu können, wird die Bildung eines Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen beantragt. In diesem Bündnis sollen die öffentlichen, gewerblichen und
privaten Vermietungsakteure zusammengebracht werden. Als mögliche Teilnehmer sind hier u. a. die heimischen Wohnungsgesellschaften zu nennen. In einem ersten Schritt sollen genaue Bedarfe
(Wohnungsgrößen, Wohnlagen, Wohnungsanzahlen) aber auch Leerstände ermittelt werden. Ein Ziel muss es sein, eine ausgewogene Mischung im Gebiet der Stadt Iserlohn zu erreichen, die
nicht nur durch Neubauten sondern auch durch Sanierung bzw. Änderung bestehender Objekte möglich sein sollte.
Des Weiteren stellt das Land NRW aktuell eine Reihe von Möglichkeiten bereit, die den Wohnungsbau und auch den Umbau bestehender Immobilien in dem o. g. Segment fördern
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(Tilgungszuschüsse von Krediten, Zuschüsse für Planung, Konzepterstellung, Bürgerbeteiligung oder Abbruchkosten). Hierüber können die Akteure informiert und ggfs. Hilfestellungen gegeben
werden.
Mit freundlichen Grüßen
Volker Keitmann
SPD-Ratsmitglied
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