Begründung:
Das Iserlohner Kinder- und Jugendbüro ist derzeit personell folgendermaßen ausgestattet:
3 hauptamtliche Vollzeitstellen
1 Verwaltungsfachkraft (30 WoStd.)
1 Teilzeitbeschäftigte (20 WoStd.)
1 Teilzeitbeschäftigter (15 WoStd.)
Der Iserlohner Kinder- und Jugendrat ist in den letzten Monaten im Rahmen der Flüchtlingsarbeit aktiv geworden und bietet an zwei Tagen in der Woche Spielaktionen mit Flüchtlingskindern an.
Der KiJuRat leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Integration und trägt zu einer positiven Willkommenskultur bei.
Die Aktionen wurden zu Beginn von einem Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros, der in Teilzeit angestellt ist, koordiniert und durchgeführt. Aufgrund des personellen Mehraufwandes wurde das
Angebot in den letzten Monaten jedoch von einer männlichen Honorarkraft übernommen. Diese Honorarkraft steht dem Kinder- und Jugendbüro aus persönlichen Gründen ab sofort nicht mehr zur
Verfügung.
Um den Fortbestand des bedeutenden Projektes zu sichern, muss der personelle Mehraufwand zukünftig anderweitig abgedeckt werden. Da wechselnde Bezugspersonen sowohl für die Mitglieder des
KiJuRates, als auch für die Kinder in den Flüchtlingseinrichtungen aufgrund des sensiblen Handlungsfeldes eine unnötige Belastung darstellen, sollte dabei eine personelle Kontinuität
garantiert sein. Darüber hinaus ist eine männliche Besetzung des Angebotes empfehlenswert.
Die SPD Fraktion stellt daher den Antrag, die wöchentliche Arbeitszeit des männlichen Teilzeitbeschäftigten von 15 Wochenstunden auf 20 Wochenstunden aufzustocken.
Mit freundlichen Grüßen
Dimitrios Axourgos
Fraktionsvorsitzender
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